|
Servant of Healing and of New Perspectives |
|
|
|
|
Konstellations Arbeit / Aufstellen - Ein Beispiel Lösung und Akzeptanz zulassen Vor drei Generationen wurde eine verheiratete Frau, deren Mann noch im Krieg war, von einem Soldaten vergewaltigt. Eigentlich müsste dieser Frau bei der Heilung ihrer schmerzvollen Schockgefühle, ihres Traumas und Schmerzen innerhalb der Familie geholfen werden. Das ist der natürliche Weg. Solche Heilung kann durch Gespräche mit der Mutter, dem Ehemann oder anderen Angehörigen geschehen, wobei die Frau durch Verständnis emotionale Geborgenheit und somit wieder inneres Heil erlebt. Dazu gehört dann sicherlich auch mentale Arbeit, um die Erinnerungen gehen lassen zu können, sowie sanfte Körperberührungen, um die Traumatisierung des Körpers langsam wieder in ein liebendes Selbstwertgefühl als Frau zu verwandeln. Leider kommt es nicht zu diesem wünschenswerten Szenario, da ihre Familie durch gesellschaftliche und vor allem auch religiöse Prägung von einer starken Moral dominiert ist. Es kommt leider nicht dazu, dass diese Frau ihren Schmerz in den Armen eines liebenden Angehörigen herausweinen kann, so dass ihr Herz heilen könnte. Stattdessen hält sie den Schmerz in sich erfroren und verbirgt ihre „schockgefrorenen“ Gefühle und Emotionen hinter Mauern. Mit der Zeit gewöhnt sie sich an ihren inneren Schmerz und an ihre Schwingung der Erkaltung. Ihr Ehemann und andere Angehörige stellen an ihr vielleicht eine Veränderung fest, aber – wie in den meisten Familien – bietet ihr keiner eine bedeutungsvolle Unterstützung durch offenes Fragen oder Handreichen an. Stattdessen wird Nähe vermieden und mit Rationalisierungen vor sich selbst und anderen gerechtfertigt. Nun sagen wir einfach einmal, dass in unserem Beispiel der Ehemann aus dem Krieg zurückkommt, und dem Paar wird schon bald ein kleines Mädchen geboren. Wir können uns vorstellen, dass diese Frau mit ihren ungelösten sexuellen Verletzungen den Liebesakt mit ihrem Mann wahrscheinlich nicht genossen hat, aber entsprechend Prägung und familiärer, gesellschaftlicher und religiöser Erwartung an die Geschlechterrolle ihrer „ehelichen Pflicht“ nachging. Aufgrund der ungelösten Schmerzen und Verletzungen des Weiblichen ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Frau dem kleinen Töchterchen als Mutter mit warmherzigen Emotionen energetisch und wahrscheinlich auf körperlich nicht zur Verfügung steht. Die Mauern, die ihr Schmerz aufgebaut hatte, werden dieser Frau nicht gestatten, ihren Schatz der Liebe und des Mutterglücks offen zum Ausdruck zu bringen. Das Töchterchen wird unbewusst diese Mauern, und vor allem auch den inneren Schmerz der Mutter wahrnehmen. (Jedes Kind empfindet den Eltern gegenüber bedingungslose Liebe und ist in den ersten Jahren emotional „hellfühlig“ und nimmt daher alle emotionalen Schwingungen des Umfeldes wie ein trockener Schwamm auf.) Während die Tochter heranwächst, gewöhnt sie sich daran, dass ihre weiblichen Bedürfnisse als Mädchen und später als junge Frau von der erkalteten Mutter, nicht gesehen oder gar unterstützt werden. Das führt in den meisten Fällen und somit bei dieser Tochter zu einem Gefühl von Mangel und Leere und zu einem geringen Selbstwertgefühl gegenüber dem eigenen Leben und gegenüber der eigenen Weiblichkeit. Die bedingungslose Liebe im Herzen eines jeden Kindes gegenüber den Eltern und das Gefühl von Mangel und Leere in dieser Tochter sorgen nun dafür, dass sich die Tochter mit der Mutters Leid und Last zu identifizieren beginnt. Die energetische Aussage dabei ist: „Mama, ich will nicht dass Du unter der Last der sexuellen Verletzungen leidest, komm, ich trag sie für Dich, in der Hoffnung, dass ich das für Dich heilen kann, und Du mich dann als Deine Tochter siehst und liebst.“ Diese Mitteilung kommt aus den Tiefen des Unbewussten und wurzelt in der bedingungslosen Liebe. Die Verstrickung hat stattgefunden. Jahre später erlebt die Tochter vielleicht selbst sexuelle Verletzung oder sogar eine Vergewaltigung. Die Tochter ist aber nicht nur mit der Mutters sexuellen Verletzung energetisch verstrickt, sondern kennt auch aus der Kindheit, wie die Mutter mit dieser Verletzung umgegangen ist, nämlich den Schmerz in sich begraben zu halten und mit Mauern zu schützen. Daher wird die Tochter, die Mutter unbewusst zum Vorbild, nun ein ähnliches, wenn nicht gar dasselbe Verhaltensmuster erschaffen, und den Schmerz in sich hinter dicken Mauern vergraben und dabei emotional erkalten und verhärten. Der unbewusste Wunsch der Tochter von der Mutter gesehen und geliebt zu werden, hat sie nun zum Abziehbild der Mutter werden lassen. „Hoffentlich wird mich Mama jetzt sehen, wo ich doch wie sie geworden bin“, ist die stille Hoffnung des Inneren Kindes der Tochter. Die ungelöste Dynamik hat sich eine Generation später wiederholt. Die Tochter mag nun vielleicht selbst ein Töchterchen das Leben schenken, ihm aber auch nicht die Liebe, Wärme und emotionale Annerkennung geben, wie sie es eigentlich entsprechend der Natur ihres Herzens könnte. Die Geschichte wiederholt sich. So können Verstrickungen und energetische Identifikationen bis zu sieben Generationen zurückgehen. Dabei ist jede folgende Generation noch intensiver verstrickt. Ab einem gewissen Punkt kann sich die ursprüngliche Verletzung einer älteren Generation bei einer nachfolgenden Generation auch als körperliche Belastung (Krankheit) manifestieren. Heilung wird dann der einzige Weg, den Kreislauf der Verstrickungen zu beenden. In Hamburg ist Frau Svenja Ott (E-Mail: Svenjaott@aol.com, Tel.: 040 - 254 995 65) die herzliche Ansprechperson für Organisation für Konstellations-Arbeit-Workshops bzw. Aufstellen sowie für Reiki - Seminare und andere Coaching - Workshops. Im Raum Köln steht Frau Beatrice Spycher (E-Mail: astrologische-dienstleistungen@web.de, Tel: 02241-43915) als Organisatorin für Konstellations-Arbeit-Workshops bzw. Aufstellen (Origin Healing Work) zur Verfügung. Ulrich Böld ist am Besten per Email: ulrichbold@aol.com zu erreichen oder per Telefon Handy: 0177 410 7828 |
|
[ Events/Calendar ]
©2007 Ulrich Bold - All Rights Reserved |